Tipp von Chris Sternitzke Wie imFilm Wer durchCˇeský Krumlov in Südböhmen schlendert, der wähnt sich in einer historischen Filmkulisse. Doch in der Kleinstadt mit ihrer Barock- und Renaissance-Pracht ist alles echt. Sie hatte einfach Glück – Kriege und Brandkatastrophen blieben ihr fern. Höhepunkt ist die prächtige Burganlage, die auf einem Felsvorsprung erbaut ist. Die zweitgrößte des Landes bietet etwa spektakuläre Brücken und eines der ältesten erhaltenen Barocktheater. Wer auf der Burganlage unterwegs ist, muss definitiv an einem der vielen Aussichtspunkte innehalten und den Ausblick über das Städtchen genießen, das sich an eine Doppelschleife der Moldau schmiegt. Tipp von Maximilian Pleier Padua – auf den Spuren Galileo Galileis Die Universitätsstadt Padua zählt zu den ältesten Italiens und steht zu Unrecht im Schatten Venedigs. Schon der Astronom und Mathematiker Galileo Galilei war begeistert und soll seine 18 Jahre dort als die besten seines Lebens bezeichnet haben. Padua lässt sich problemlos an einem Tag erkunden – auch mit Kindern. Das kompakte Zentrum ist fußläufig erreichbar, und Arkadengänge durchziehen fast die gesamte Altstadt, sodass man beim Bummeln vor der Sonne geschützt ist. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Basilica di Sant’Antonio, eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Italiens, und der Prato della Valle, einer der größten Plätze Europas mit 78 Statuen berühmter Persönlichkeiten. Tipp von Marion Bremm Ein Panorama zwischen Märchen und Natur In nur 22 Minuten durchschwamm wohl einst „Märchenkönig“ Ludwig II. den Alpsee. Gemeinsam mit seiner Familie nutzte er den See während ihrer Sommeraufenthalte in der Gemeinde Schwangau oft für sportliche Aktivitäten. Wer sich auf die Spuren des Königs begeben will, auch gern mit Kind und Kegel, kann das wortwörtlich tun: Der „Alpsee-Rundweg“ schlängelt sich entlang des smaragdgrünen Gewässers und führt durch schattige Waldabschnitte. Auf der etwa fünf Kilometer langen Strecke gibt es zahlreiche Aussichtspunkte. Der spektakulärste Halt ist sicherlich das Marienmonument. Von dort aus sieht man über den Alpsee hinweg auf das majestätische Schloss Neuschwanstein. Tipp von Andrea Reimer Von Skulpturenpark bis Einsiedler-Höhle Etwa 30 Kilometer nordwestlich von Regensburg liegt die „Perle des Labertals“, Beratzhausen. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn die Marktgemeinde bietet unterschiedliche Freizeitaktivitäten. Kunstliebhaber starten am besten am „Essenbügel“ und schlendern durch den 1992 errichteten Skulpturenpark Richtung Alleeweg. Hier beginnt der Kreuzweg, der durch einen Wald führt, Richtung Wallfahrtskirche Maria Hilf. Abenteuerlich wird es für Kinder unter anderem in der „Goldenen Haube“, bei der Burgruine Ehrenfels sowie bei der Hiasl-Höhle. Eine Auswahl an verschiedenen Rundwegen hat der örtliche Sportverein auf der Internetseite zusammengestellt. Foto: Chris Sternitzke Foto: Imago/Filippo Carlot Foto: Füssen Tourismus und Marketing David Terrey Foto: Markt Beratzhausen Ausflugs- und Reisetipps der Redaktion
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